JOE LOUIS WALKER
“BETWEEN A ROCK AND THE BLUES”

 

 

Joe Louis Walker - Between A Rock And A Blues

Joe Louis Walker stammt aus San Francisco, wurde in jungen Jahren von T-Bone Walker und B. B. beinflusst, fing achtjährig mit dem Gitarre spielen an und orientierte sich, was den Gesang anbetrifft, an Wilson Pickett und James Brown. Live sammelte er Erfahrungen, in dem er mit John Lee Hooker, Buddy Miles, Otis Rush und John Mayall jammte und entwickelte so seinen eigenen Stil, der ihn heute zu einem der herausragendsten Blues Persönlichkeiten macht.

 

 

 

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TITELVERZEICHNIS:

I’m Tide
Eyes Like A Cat
Black Widow Spider
If There’s A Heaven
Way Too Expensive
I’ve Been Down
Prisoner Of Misery
Hallways
Tell Me Why
Blackjack
Big Fine Woman
Send You Back

 

Note:

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bpm:

125,9
85,0
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109,0
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120,0
90,0
124,1

 

I’m Tide” rockt gleich ab, wie man es von Joe Louis’ letzten CDs kennt. Der Gesang lässt zu Beginn des Songs an Mick Jagger denken, nach genau 38 Sekunden kommt das erste heisse Leadgitarren-Solo, das signalisiert: “Hey Baby, ich spiele Gitarre und ich zeige Dir, dass die electric blues guitar noch lange nicht am Ende ist. Keine Platte für Alphornbläser!

Eyes Like A Cat” ist eines der Highlights der Platte. Schöner Swinging Rocking Blues a la Ray Charles (bisschen schneller als “I Got A Woman”) und auf den Refrain gibt es wie selbstverständlich die Antwort der Bläser. Sehr feiner Gitarren-Solo (sehr akzentuiert und ohne jegliche Verzerrung) von Joe, daran schliesst sich ein ebenso tolles Piano-Solo von Bruce Katz an.

Der “Black Widow Spider” ist etwas ruhiger, soundtechnisch sehr nahe dran an den schönen Sachen von Booker T. & The MGs (ich denke hier besonders an “Time Is Tight”) oder David Lindley. Toller Gesang, starke Hammond Orgel! Rudimentär wird’s im Boogie-Rock “If There’s A Heaven”. Jetzt her mit der Keule, wird er sich gedacht haben. Hört sich an wie ein verlangsamtes “I Just Want To Make Love To You” - Bluesfreunde werden wissen, was ich meine. Gutes Slidegitarren-Solo!

Und es bleibt weiter lebhaft. Egal ob das rockige “Way Too Expensive” oder “I’ve Been Down”, ein Zwidder zwischen Skynyrd’s “Saturday Night Special” und CCR’s “Heard It Through The Grapevine” mit knackigen Leads und honkytonkigem Piano - die neue CD von Joe Louis Walker ist abwexlunxreich und lässt Oberkörper und Füsse wippen und das ganze 63 Minuten lang.

Sehr gut gefällt mir auch der riesige Slow Blues “Hallways” (7 1/2 Minuten lang und keine einzige Sekunde langweilig!), in dem Joe (singt wie ein junger Blues-Gott) und vor allem auch Pianist Bruce Katz mit den Stimmungen spielen und eines der besten langsamen Genre-Stücke des Jahres performen. Für Harmonica-Fans gibt’s am Ende noch den Acoustic Blues “Send You Back”.

FAZIT:

Der zwanzigste Output des kalifornischen Bluesgitarristen ist gefällt mir sehr gut. Joe Louis Walker und die Musiker, die das Album eingespielt haben, präsentieren sich als kompakte Einheit, als ob sie schon ihr Leben lang zusammen gespielt hätten. “Between A Rock And The Blues” ist eines der besten Blues-Alben des Jahres 2009.

Produced by Joe Louis Walker

Personal:
Joe Louis Walker (vocals, electric guitar, 12string guitar, slide guitar)
Sugar Ray Norcia (harmonica)
Doug James (saxophone)
Bruce Katz (organ, piano)
Jesse Williams (acoustic & electric bass)
Mark Teixeira (drums, percussion)

special guests: Duke Robillard, Kevin Eubanks, Carl Querfurth

Veröffentlichung: 29. September 2009 (Stony Plain Records) (TOTAL TIME: 41:45)

Für Fans von: Buddy Guy - John Lee Hooker Jr. - Carolyn Wonderland

Webseite: http://www.myspace.com/joelouiswalker + http://joelouiswalker.com/

KAUFEMPFEHLUNG:  KKKKKKKKKK (1,843)

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