BUNNY WAILER “LIBERATION”

Bunny Wailer - Liberation

Bunny Wailer war einer der Masterminds und Mitbegründer der berühmtesten Reggae Gruppe überhaupt: Die Wailers kamen 1964 zusammen und lagen ziemlich schnell nach ersten erfolgreichen Single Veröffentlichungen in der Erfolgsspur. Allerdings kam das Aus für die Band bereits nach 3 Alben, weil sich die musikalischen Weg von Bob Marley und Bunny Wailer nicht unter einen Hut bringen liessen und so startete Bunny 1976 seine Solo-Karriere.

 

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SIDE A:

Rise And Shine
Liberation
Botha The Mosquito

Want To Come Home
Ready When You Ready

SIDE B:

Didn’t You Know
Dash Wey The Vial
Bald Head Jesus
Food
Serious Thing

Note:

1,75
1,875
1,875
2,5
1,875



2
2,25
2,5
1,875
2,25

Note

 

 

 

Rise And Shine” fesselt von Beginn an, die Rhythmus-Fraktion, die hier die Basis liefert, besteht aus dem legendären Duo Sly Dunbar und Robbie Shakespeare, den Song habe ich auch in der Disco gerne aufgelegt, wenn Reggae angesagt war. “We’ve Been Down in Slavery Too Long” sind auch die Grundzüge der Botschaften und Verkündigungen, die sich durch die meisten Songs ziehen.

Der Titelsong “Liberation” - hätte auch wunderbar auf alte Wailers-Alben wie “Burnin” gepasst - besingt die Freiheit des Menschen im allgemeinen und dass man sich von praktizierenden Politikern nicht alles gefallen lassen soll - der inzwischen verstorbene Präsident Botha wird mit dem schönen Namen “Botha The Mosquito” ausgezeichnet, sogar die alten Haudegen Mussolini und Adolf Ittler bekommen ihr Fett weg. Leichtes Ska-Feeling vermittelt “Ready When You Ready” - Musik und Gesang klingen fröhlich, aber Bunny Wailer erzählt, dass bei manchen Menschen Arbeitslosigkeit zur Verzweiflung führt und darüber hinaus manchmal sogar das Fundament von Verbrechen bedeutet. Und yes - das bürokratische System ist immer noch das Grundübel überhaupt - Babylon Rules!

FAZIT:

Schönes Roots-Rock-Reggae-Album, das fünfzehnte von Bunny Wailer, hauptsächlich gibt es politische Botschaften, auf dem Album-Cover ist sogar die “Allgemeine Erklärung der Menschenrechte” abgedruckt, damit es sich einige Politiker mal zu Herzen nehmen, wie er des öfteren betont.

Produced by Bunny Wailer

Personal:
Carlton Davis, Lincoln Scott, Sly Dunbar (drums)
Robbie Shakespeare, Errol Carter, Daniel Thompson (bass)
Erick Lamont, Earl Chinna Smith (rhythm guitar)
Dwight Pinkney, Cat Coore (lead guitar)
Red Fox Stewart, Tony Asher & Keith Sterling (keyboards)
Barrington Bailey, Bobby Ellis, H. Bennet, Johnny Moore (horns)
The Psalms (backing vocals)
Bunny Wailer, Hugh Thompson, Harry T. Powell (percussion)

Veröffentlichung: 1988 (Shanachie Records)

Besonderheit: Klapp-Cover, Texte sind innen komplett abgedruckt

KAUFEMPFEHLUNG:  KKKKKKKKKK (2,075)

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