ROBBIE WILLIAMS
 “REALITY KILLED THE VIDEO STAR

 

 

Robbie Williams - Reality Killed The Video Star

Nach dem die einer britischen Sonntagszeitung kostenlos beigelegte CD “Songbook” einen Vorgeschmack auf die neue Robbie Williams CD “Reality Killed The Video Star” gegeben hat und die gut geölte Marketing Machine dafür sorgte (Live-Konzerte in Berlin und London, “Wetten Dass” Auftritt), dass die neue Platte schon bei jeder Hausfrau im Regel steht, erübrigen sich die folgenden Worte wohl sowieso. Ich gestehe: Ich hab sie auch!

 

 

 

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TITELVERZEICHNIS:

Morning Sun
Bodies
You Know Me

Blasphemy
Do You Mind?
Last Days Of Disco
Somewhere
Deceptacion
Starstruck

Difficult For Weirdos
Superblind
Won’t Do That
Morning Sun (Reprise)

Time

4:07
4:03
4:21
4:19
4:06
4:50
1:02
5:01
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4:29
4:46
3:38
1:24


 

Note

5:46
6:39
4:42

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6:08
 

 

„How do you rate the morning sun? beginnt Robbie seine neue CD. Zwei Dinge fallen auf in „Morning Sun“, es ist der tpyische Robbie Williams – Sound, den alle geliebt haben und alle lieben – und es klingt verdächtig nach Beatles. Verwette ich meine gesamte Plattensammlung, dass dieser Knaller ein Hit wird. Nach dem highlightigen Solo haucht er ins Mikro wie damals bei den „Angels“ – Supersong – welcome back im Himmel der Pop-Sternchen, Robbie!

Atmosphärischer Gesang und ein elektronischer Rhythmus, der an die Rudebox-Phase (ich fand das Album damals übrigens gar nicht so schlecht, wie es viele hinstellten) erinnert – geht ein bisschen in Richtung FGTH. Aber wem erzähle ich das, “Bodies” kennt ja mittlerweile schon jeder. Die erste Single- Auskopplung hat überall bereits zu Recht die Charts getoppt.

Schmuse-Schunkel-Halt-Das-Feuerzeug-Hoch-In-Die-Höhe-Songs für Wetten Dass-Fans gehören natürlich auch mit auf die CD. Mit „You Know Me“ kommt ein solcher. Auch an die „Shubiduahs“ und „Wuh-Pap-Paps“ wurde gedacht. Die Rubettes lassen grüssen. Und jetzt wo ich’s schreibe, erinnert es mich irgendwie an eine sehr langsame Version von “Sugar Baby Love”.

Balladesk und pianogetränkt startet „Blasphemy. Geigen (oder sind’s Violinen – oder doch ein Keyboard?) „Words cut like a knife through vaseline“ singt er. Von „Do You Mind?“ weiss ich zunäxt gar nicht, was ich halten soll. Überraschung. Fast der gleiche (auch hardrockgitarrige) Groove von Highway to Hell gesellt sich zu fast sinfonisch-poppigen Chor-Gesängen – ein Ohrwurm ohne gleichen, keine Frage. Robbie Williams rockt. Tolle Nummer – irgendwie will ich ständig den Refrain von Highway to Hell dazu singen. Wäre doch mal ne Alternative – muss ich direkt bei meinem nexten Djing mal ausprobieren.

Esoterisch-ruhig-poppig ist „Last Days Of Disco“, als ob er Robbie den Grabgesang fürs Genre einleiten möchte. Die Nummer blubbert auch irgendwie mit einem oberflächlichen 80er Jahre Beat dahin – die langweiligste Nummer der Platte. Nach dem Intro / Interlude „Somewhere“ gibt es eine ruhige Nummer mit Tears For Fears – Flair. „Deceptacon“ ist nicht sonderlich aufregend, aber einfach monumental schön. „Who are You“ singen die Mädels im Background.

Eine operettenhafte Sternschnuppe namens „Starstruck“ fällt auf die Erde – Robbie stellt sich ihr vor, in dem er mit schmeichelnder weicher Stimme zum rumpelnden Disco-Beat (aha, geht doch) a la Giorgio Moroder singt. Im Refrain wieder beatlesque Satzgesäng – leichte spacige Sound-Effekte mit Keyboard-Arpeggios (= zerlegte Akkorden) klingen im Hintergrund. Die Violinen machen den Song zum romantischen TOP-Song. Very british & very gefühlvoll – eine der besten Tracks der neuen CD.

Mit „Difficult For Weirdos“ folgt eine Nummer, die mich erst mal nicht sonderlich berührt, die nexte balladeske Nummer heisst „Superblind”, Robbie wexelt zwischen kratzendem Falsetto und impulsiver Bruststimme, nach einer Minute legt das Orchester los und bringt sich voluminös ein, die Strophe bringt melancholisches Gefühl zurück. „Isn’t it you You just keep on doing harm could only see the senses sehr gutes Vokalarrangement, ein Song, der nach drei oder vier Hördurchgängen wahrscheinlich gewaltig reinhaut. Ein bisschen “Millennium” mache ich aus im Arrangement.

Won’t Do That” ist am Ende noch ein schönes Brit-Pop-Stück, das mit Sicherheit auch seinen Weg in die Charts und Karaoke-Bars finden wird. Und abschliessend muss ich noch etwas zu meiner Relationship zu Robbie Williams sagen, ich war eigentlich nie DER Hardcore-Fan und wollte mich dem Hype immer entziehen, ist aber eigentlich unmöglich, weil er a) klasse singt, b) er immer noch besser ist wie 1000 Nachahmer und c) Musik und Songs wie immer einfach gut und sehr eingängig sind, ohne aufdringlich zu wirken.

FAZIT:

Gute CD, nicht seine Beste, die ist für mich immer noch “Escapology”. Es gibt die CD in verschiedenen Versionen, der Durchblick fällt wieder mal gar nicht so leicht. Es gibt per eMail einen Code, mit dem man sich einen Remix von “Bodies” herunter laden kann. Ist Blödsinn, denn wer auf den Song steht, kauft sich besser die Import-Maxi mit insgesamt 7 Mixes.

Veröffentlichung: 09. November 2009 (TOTAL TIME: 51:20) (Label: Virgin)

für alle Fans von: James Blunt - Simon Webbe - Backstreet Boys

Website: www.robbiewilliams.com 

KAUFEMPFEHLUNG:  KKKKKKKKKK (2,041)

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